Virtuelles Reenactement mit Twitter im Geschichtsunterricht

Hier die Präsentation vom gestrigen Vortrag auf der iMedia in Mainz. Die Präsentation stellt  ein mögliches Unterrichtsmodell vor, wie sich Twitter methodisch sinnvoll in den Geschichtsunterricht einbinden lässt. Anregungen und Kritik sind herzlich willkommen.

Die verwendeten Quellen zu dem in der Präsentation genannten „Stehgreif-Spiel“ zum 2-plus-4-Vertrag finden sich hier zum Download. Im Unterricht würde ich dies allerdings eher als Podiumsdiskussion ohne Twitter organisieren, da sich der technisch vergleichsweise aufwändige Einsatz von Twitter für eine Unterrichtsstunde alleine m.E. nicht lohnt.

Einsatz von Computer und Internet im Geschichtsunterricht

Hilke Günther-Arndt schreibt: „Solange ein erheblicher Teil der kognitiven Kapazität durch die Bedienung der Programme absorbiert wird, bleibt der didaktische Nutzen der Computer ambivalent: Zwar wird das Lernziel ‚Mit den neuen Medien umgehen‘ erreicht, aber bei den Fachzielen müssen teilweise noch Abstriche hingenommen werden. Erst wenn sich die Alternative ‚Bedienkompetenz‘ versus ‚historische Kompetenz‘ nicht mehr stellt, wird der Computer ein selbstverständlicher Bestandteil für guten Geschichtsunterricht werden.“ (aus: Geschichtsdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II, 2003, S. 219.)

Gilt diese Aussage auch noch 2010? Bieten Programme und digitale Werkzeuge vielleicht nicht doch auch trotz eventueller Einarbeitung einen ‚Mehrwert“ für historisches Lernen?

Bismarcks Bündnissystem

Neue Flipchart-Vorlage zu den europäischen Bündnissystem vor und nach 1890. Hier nur als PDF, da wordpress das Dateiformat nicht unterstützt; auf prometheanplanet auch als Flipchart-Download in Farbe und mit funktionierendem Link.

Ausgehend von einem Text bei Lemo (oder alternativ aus dem Schulbuch) erarbeiten die Schüler an den Computern die Veränderungen der europäischen Bündnissysteme zur Zeit Bismarcks. Die Grundstruktur ist durch die Flipchart vorgegeben. Die Schüler ergänzen mit dem Text- und Linienwerkzeug die entsprechenden Bündnisse. Eine Gruppe stellt ihre Ergebnisse vorne am Board vor. Das Deutsche Reich ist auf der zweiten Folie rot markiert, um die Orientierung auf den beiden Seiten zu erleichtern. Sie kann zur späteren Fortsetzung des Themas und dem Vergleich für die Veränderungen in der Zeit nach Bismarck dienen.

Kurz einige Hinweise zum Erstellen der Flipchart: Wichtig ist alle angelegten Objekte und Beschriftungen sowie die Karte unbeweglich zumachen. Das geht entweder durch die Funktion „Geperrt“ oder das Legen der entsprechenden Objekte in die Hintergrundebene. Der Aufbau dieser Seite lässt sich im Objektbrowser nachvollziehen.

Die Seite wurde nur einmal erstellt, dann im Seitenbrowser dupliziert. Anschließend wurde der Titel („nach“) sowie die Farbe („rot“) mit dem Fülleimer geändert.

Die Arbeit mit den beiden Flipcharts kann auch gut getrennt durchgeführt werden: Zunächst das Üben von Erstellen solcher Schemata am Bündnissystem Bismarcks und in einer späteren Stunde der Rückgriff auf die erste Flipchart mit der Frage nach den Veränderungen nach 1890. Dabei könnten dann auch die Schüler die erste Flipchart duplizieren und dort die Verbindungslinien entsprechend den veränderten Bündnissen verschieben.

Zeitleisten mit dem interaktiven Whiteboard

Das hier vorgestellte Beispiel ist mit der Promethean-Software ActivInspire erstellt. Es umfasst einen Zeitstrahl von 1848-1890 (pdf) zur deutschen Geschichte. Unter der Zeitleiste befinden sich teilweise den Schüler bekannte, teilweise unbekannte Abbildungen, die die Schüler richtig auf der Zeitleiste einordnen und beschriften sollen. Dies ist kurz mündlich zu begründen. Die Flipchart (Format der ActivInspire-Dateien, das sich leider hier nicht hochladen lässt – die Datei findet sich zum Download hier) wurde zur Wiederholung nach den Ferien für einen Oberstufenkurs konzipiert. Die Bedeutung von Zeitleisten im zunehmend von exemplarischen, gar fragmentarischen Inhalten geprägten Geschichtsunterricht ist in letzter Zeit wiederholt hervorgehoben worden. Neben den Möglichkeiten mit webbasierten Anwendungen oder Office-Produkten Zeitleisten zu erstellen, bieten auch interaktive Whiteboards (IWB) gute Möglichkeiten.

Vorteil der Arbeit der IWB-Software ist die Integration von Medien: Neben Text können auch Bilder, Videos oder Tondokumente in hoher Qualität eingebunden werden. Da die Software mit den Boards in der Regel als Campus-Lizenz zur Verfügung gestellt wird, d.h. auf alle Schul- sowie Privatrechner der Schüler und Lehrer aufgespielt werden darf, kann hier auch individualisiert oder in Kleingruppen gearbeitet werden. Die Ergebnisse werden dann abschließend für alle vorne am Whiteboard gezeigt und gesichert, z.B. per Mail verschickt oder im virtuellen Klassenraum einer Lernplattform hinterlegt.

Mit Hilfe eines Rasters lässt sich ein exakter Maßstab erstellen. Überschrift, Legende und die Leiste selbst können entweder in den Hintergrund gelegt oder in anderer Form unveränderlich gemacht werden, so dass nur die gewünschten Objekte von den Schülern verschoben werden können sowie eine zusätzliche Beschriftung ermöglicht wird.

Das hier vorlegte Beispiel verlangt eine vergleichsweise komplexe Zuordnungs- und Erklärungsleistung. Selbstverständlich können im Unterricht auch vorgefertigte „leere“ Zeitleisten angelegt und mit zunehmendem Unterricht von den Schülern mit Material „gefüllt“ werden. Welche Daten, Personen, Ereignisse, Bilder etc. sind so zentral, dass sie in die Zeitleiste aufgenommen werden sollen? Hier lassen sich gewinnbringende Diskussionen über Fragen der historischen Relevanz (siehe auch Link) anknüpfen. Soll die Zuordnung vereinfacht werden, können z.B. vorab die Medien beschriftet oder die zuzuordnenen Jahreszahlen schon auf der Zeitleiste eingetragen werden.

Neues TwHistory Projekt

Startschuss für ein neues historisches Reenactment Projekt auf Twitter:

Nach der Schlacht von Gettysburg und der Kubakrise nehmen sich die amerikanischen Macher von TwHistory nun einem Pioniertrek der Mormonen an. 1847 zogen 147 Siedler, darunter drei Frauen und zwei Kinder, von Omaha, Nebraska, gen Westen über die Rocky Mountains. Aufgrund von Originalquellen, Briefen und Tagebüchern, wird der Zug der amerikanischen Siedler Tag für Tag rekonstruiert und auf Twitter zusammenfassend nachgestellt. Das Projekt beginnt heute, am 5. April und endet am 24. Juli mit der Ankunft am großen Salzsee, im Salt Lake Valley des heutigen Utah. Zu diesem Zeitpunkt gehörte das Gebiet noch zu Mexiko und wurde erst im Februar 1848  Teil der USA. Wer die Kurznachrichten aus der Vergangenheit lesen möchte, muss nur den entsprechenden Personen, aufgrund der Quellenlage ausgewählte Pioniere des Treks, auf Twitter folgen. Die Liste der Teilnehmer findet sich hier. Um diese und die Tweets zu sehen, ist allerdings eine vorangehende Anmeldung auf Twitter notwendig.

Pioneer cabin 1847, Oregon State University Archives.

Digitale Werkzeuge für Einsteiger: WebQuest „Tools2Teach“

Ein neues WebQuest, das in die Arbeit mit Web 2.0-Werkzeugen im Unterricht einführen kann, ist gestern online gegangen. Unter Tools2Teach findet sich das WebQuest, das im Rahmen des rheinland-pfälzischen Programms Medienkompetenz macht Schule für die Arbeitstagungen der Projektschulen entstanden ist. Gedacht ist das WebQuest also für Lehrerfortbildungen, kann aber auch an Studientagen als Modul im Kollegium eingesetzt werden.

Bild: courosa

Den Rahmen des WebQuest bildet die Idee, dass die Teilnehmer sich in die Rolle von Experten begeben, die verschiedene Unterrichtsvorschläge zum Einsatz von ICT-Tools im Unterricht für eine Veröffentlichung begutachten. Dabei müssen sie für sich definieren, was Kriterien für einen guten oder gelungenen Einsatz von Web 2.0-Werkzeugen sind und auch inwiefern die allgemeinen Beispiele auf den Unterricht in ihrer Schulform übertragbar sind bzw. modifziert werden müssen.

Die Teilnehmer arbeiten in Kleingruppen jeweils an einem Werkzeug: Wikis, Weblogs, Podcasts oder Chats/Videokonferenzen. Je nach Größe und Interesse der Teilnehmergruppe lässt sich die Liste der Werkzeuge  und verlinkten Unterrichtsbeispiele verändern oder erweitern. Der restliche Aufbau des WebQuest kann gleich bleiben, insofern liegt hier ein einfaches und zugleich variables WebQuest-Modell vor, um Lehrkräfte in die Möglichkeiten der Unterrichtsarbeit mit Web 2.0-Werkzeugen einzuführen.

Hinweise zur Kartenarbeit im Geschichtsunterricht

Seit einiger Zeit liegen schon zwei interessante Sachen zur Kartenarbeit auf meinem Schreibtisch. Ich komme aber leider erst jetzt dazu, sie hier kurz vorzustellen:

1. Der online Karten-Editor StepMap

In vier Schritten lassen sich hier online eigene Karten erstellen und bearbeiten. Dies bietet ein enormes Potential für die Arbeit im Geschichtsunterricht. Die Möglichkeiten des Web 2.0 werden hier auf die Arbeit mit Karten übertragen. Die Karten lassen sich frei gestalten: Es ist auch möglich, weitere Medien in die Karten einzubinden. Die fertigen Karten lassen sich auf den Seiten von StepMap veröffentlichen, nur privat speichern oder auch in Excel, Word oder Powerpoint exportieren.  Schüler können selbst zu allen Themen des Geschichtsunterrichts ihre Karten erstellen und es fällt nicht schwer sich vorzustellen, dass die eigenständige Arbeit auch das Verständnis für die Möglichkeiten und Grenzen von Karten fördert, was sich sonst als „Methodenteil“ anhand von fertigen Karten in den meisten Lehrbüchern findet. Aber auch Lehrer können eigene Karten als Ergänzung zum Buch oder für den Einsatz am interaktiven Whiteboard basteln. Anregungen für Lehrer, z.B. auch für den Deutsch- oder Kunstunterricht mit den Reiserouten von Schriftstellern und Künstlern, bietet StepMap auch an.

2. TOP Geschichte (westermann)

Als Ergänzung zur Arbeit mit Geschichtsatlanten bietet der westermann mit seiner TOP Geschichte-Reihe Arbeitshefte an, von denen die ersten drei Bände bereits erschienen sind.  Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass es den Schüler im Geschichtsunterricht schwer fällt, sich geographisch zu orientierung, weil sie oft bis in die Oberstufe kaum Vorstellungen davon haben, wo sich die genannten (europäischen) Länder, Städte usw., von denen im Geschichtsunterricht die Rede ist, befinden.

Durch die Zusammenlegungen der Gesellschaftswissenschaften in verschiedenen Schularten und Bundesländern, wird das Problem keineswegs behoben, sondern eher verschärft, da damit in der Regel Kürzungen in der gemeinsamen Stundenzahl der Fächer Geschichte, Politik und Erdkunde einhergehen. M.E. spricht nichts dagegen, auch die Orientierung im Raum bei den Schülern im Geschichtsunterricht stärker zu fördern, da sie grundlegend ist für das Verständnis historischer Prozesse. Ein „Abschieben“ als Aufgabe des Erdkundeunterrichts ist an Schulen von Geschichtslehrern oft zu hören, hilft aber nicht weiter.

Dieses Anliegen, „in schülergerechter Form den Kompetenzerwerb eines Raum-Zeit-Verständnisses“ (so der Verlag) zu fördern, verfolgen auch die hier vorgestellten TOP-Arbeitshefte. Peter Kirch und Jörg Manner bieten in ansprechender, kindgerechter Gestaltung Übungsaufgaben, Rätsel und Arbeitsblätter für den kompletten Durchgang durch die Geschichte. Vom Anspruch und Gestaltung her, eignen sich die Hefte weniger für den Geschichtsunterricht am Gymnasium in Rheinland-Pfalz, der erst mit der 7. Klasse einsetzt, aber für jüngere Klassen und an anderen Schulformen können die Hefte als Ergänzung zum Schulbuch gut eingesetzt werden.

Paulskirchenprojekt en français

Lyonel Kaufmann gibt in seinem Blog eine Zusammenfassung des Twitter- und Blogprojekts auf Französisch. Für alle, die des Französischen mächtig sind, bietet Lyonel Kaufmann, der in der Lehrerfortbildung an der Haute Ecole Pédagogique in Lausanne in der Schweiz arbeitet, umfangreiche Seiten, von denen der Blog nur ein Teil ist,  mit zahlreichen Informationen, Anregungen und Überlegungen rund um den Geschichtsunterricht und vor allem dessen Entwicklung mit digitalen Medien. #Lesenswert!

Für Einsteiger 1: Foren

Eine Forums-Funktion findet sich standardmäßig in allen mir bekannten Lernplattformen wie z.B. moodle, lo-net2 oder eTwinning, die als virtuelle Klassenräume in der Schule genutzt werden können. Es ist ein sehr einfaches Werkzeug, daher nur von begrenztem Nutzen, aber m.E. sehr gut für den Einstieg geeignet.

Ein Forum ist eine Art „Schwarzes Brett“, an das Nachrichten „geheftet“ werden können. Foren funktionieren asynchron, d.h. man muss nicht zeitgleich online sein, sondern kann zeitversetzt arbeiten. Die eingestellten Fragen und Nachrichten bleiben erhalten, sind jederzeit einsehbar und können ergänzt oder beantwortet werden.

In der Regel sind die Nachrichten für alle Mitglieder sichtbar. Die Lese- und Schreibrechte, wer Nachrichten hinterlassen darf oder nicht, sind individuell einstellbar. Kann nur die Lehrkraft schreiben, dient das Forum der Weitergabe von Informationen an alle. Vorteil gegenüber der E-Mail ist, dass die Nachricht mit Datum aushängt und niemand behaupten kann, er habe sie nicht erhalten. Gibt man an alle Schreibrechte, lässt sich ein Forumvielfältig im Unterricht nutzen, was ich an einigen Beispielen aufzeigen möchte.

Die Anwendung ist ähnlich wie die meisten anderen Werkzeugen (digital oder nicht) an sich nicht fachspezifisch bestimmt, sondern allgemein für jeden Fachunterricht gültig. Fachspezifisch sind dann jeweils die Inhalte, mit denen gearbeitet wird.

Zur Vorbereitung von Klassenarbeiten, Klausuren, Abiturprüfungen sowie zur gegenseitigen Unterstüzung z.B. bei den Hausaufgaben können Schüler gemeinsam mit der Lehrkraft ein Forum gut nutzen. Die Schüler können Fragen einstellen, die von ihren Mitschülern oder der Lehrkraft beantwortet werden. Alle Fragen und Antworten sind jederzeit für alle Teilnehmer lesbar, so dass niemand benachteiligt wird und alle von den Fragen und Antworten profitieren und lernen können.

Zum Einstieg in einer Unterrichtsreihe kann ein Forum sinnvoll eingesetzt werden: Ausgehend von einer Einstiegsfrage schreiben die Schüler ihre Antworten ins Forum und nehmen idealerweise in ihren Antworten bezug auf vorgehende Antworten ihrer Mitschüler. Diese Methode  des Foreneinsatzes wird an Universitäten häufig zur Vor- oder Nachbereitungs von Seminarsitzungen verwendet. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass das Verfahren nicht zu oft und allzu mechanisch angewandt wird.

In meinem eigenen Unterricht habe ich so den Einstieg in eine Unterrichtsreihe über den 1. Weltkrieg mit einer französischen Partnerklasse gestaltet. Ausgehend von der Frage: „Welche Bedeutung hat der 1. Weltkrieg heute für dich, in deinem Land?“ haben die Schüler aus Deutschland und Frankreich ihre Antworten ins Forum geschrieben. Der Unterschied der Erinnerungskulturen der beiden Länder („la grande guerre“, Armistice de 1918), auf den wir Lehrer abgezielt hatten, kam leider nicht durch, da auch die französischen Schüler sagten, dass der 1. Weltkrieg kaum noch eine Bedeutung für sie oder ihr Land habe. Auch das fanden wir eine interessante Erkenntnis. Durch die Zusammenarbeit von zwei Oberstufenkursen hatten wir allerdings fast 50 schreibende Schüler, so dass am Ende die Beiträge sich sehr stark wiederholten und unübersichtlich wurden. Hier kann es sinnvoll sein, dass die Schüler einen Beitrag in Kleingruppen vorbereiten und erstellen, um die Anzahl der Einträge zu reduzieren. Die Vorbereitung in Kleingruppen kann einigen (gerade schwächeren) Schülern helfen, die Frage und ihre Antwort im Dialog mit ihren Mitschülern stärker zu durchdenken.

Mit einer anderen Form des Forumeinsatzes im Unterricht – gleichfalls zum Einstieg, diesmal als Epocheneinstieg in die Frühe Neuzeit – habe ich im Unterricht gute Erfahrungen gemacht. Die Schüler hatten den Auftrag, sich die Seiten von pastperfect anzuschauen und dort ein wenig herumzustöbern. Während der Unterrichtsstunde sollten sie eine inhaltliche Frage im Forum selber stellen und mindestens eine Frage ihrer Mitschüler beantworten. Dadurch dass die Fragen und Antworten stehen bleiben, lässt sich die Mitarbeit in solchen Stunden hervorragend evaluieren und gegebenenfalls auch in Mitarbeitsnoten umsetzen. Zudem erreicht man auf diese Weise eine Beteiligung aller (!) Schüler am Unterricht, der sich sogar noch individuell an den Interessen der Lernenden ausrichtet. Die Seiten von pastperfect mit ihrer assoziativen Hypertextstruktur sind für diese Herangehensweise besonders geeignet.

 

 

Die genannten Beispiele sind hoffentlich anregend, aber sicher keine umfassende Auflistung der Einsatzmöglichkeiten von Foren im Unterricht. Deshalb die Bitte weitere Anregungen und Ideen, eigene Unterrichtserfahrungen über die Kommentarfunktion zu ergänzen.

 

Unterrichtseinheit: die Paulskirche live

Ein Vorschlag für eine Unterrichtseinheit zur Paulskirche mit wiki, Twitter und Blog ist gerade bei lehrer-online erschienen.

Die Unterrichtseinheit beschreibt den Versuch, vor allem twitter und einen Blog in einen quellenorientierten Geschichtsunterricht einzubauen. Angeregt wurde der Unterrichtsversuch durch das Projekt twhistory, das auch schon an anderer Stelle in diesem Blog beschrieben wurde.

Eine Kurzbeschreibung des Projekts auf Deutsch, Englisch und Polnisch findet sich auch in der Projektgalerie auf scholar-online.

Ich würde mich über Reaktionen, Kommentare, Anregungen und Kritik, andere Erfahrungen mit diesen Werkzeugen im Unterricht freuen.