Linksammlung für Geschichts- und SozialkundelehrerInnen

Wer hat nicht schon die Erfahrung gemacht, dass die von einem Einzelkämpfer gepflegte und oft aufgerufene Linksammlung von einem auf den anderen Tag aus dem Netz verschwunden ist? Wer hat nicht schon versucht, im Kreis der Fachkollegen eine gemeinsame Material- oder Linksammlung für den Unterricht auf einer Lernplattfom einzurichten, aber es hat sich niemand beteiligt? Die Massen an angebotenen guten Materialien und Quellensammlungen im Internet ist kaum noch überschaubar.

Aus genau diesen Erfahrungen heraus habe ich vor einigen Monaten bei Diigo eine Gruppe für Geschichts- und SozialkundelehrerInnen eingerichtet (die neuesten Link sind hier auch immer rechts neben den Artikeln sichtbar). Im Sinne des Social Bookmarking erlaubt die Gruppe den Austausch, die Bewertung, Kommentierung und Verschlagwortung von relevanten Links durch Fachkollegen für den Politik- und Geschichtsunterricht. Über die Schlagworte ist auch die Bewältigung einer großen Anzahl von Material- und Quellenverweisen handhabbar. Außerdem hat man so die Links für den Unterricht und die Vorbereitung nicht nur auf dem heimischen Rechner verfügbar, sondern überall dort, wo man Zugang zum Internet hat. Diese Diigo-Gruppen eignen sich übrigens auch hervorragend als gemeinsame Arbeitsplattform für Oberstufenkurse.

Es würde mich freuen, wenn möglichst viele Kollegen sich (möglichst aktiv) beteiligten, so dass wir zu einem regen Austausch und einer großen und hilfreichen Linksammlung für die Unterrichtsvorbereitung kommen. Wer mitmachen möchte, muss ein eigenes Konto auf Diigo einrichten und dann auf den blauen „Join this group“-Button der Gruppe klicken. Wer noch nicht registriert ist, kommt über den Button auch direkt zur Anmeldeseite. Der Gruppenzugang wird dann so schnell wie möglich von mir freigeschaltet.

Historische Schulwandbilder

Diese Website bietet Ihnen Zugang zu historischen Schulwandbildern aus den Sammlungen der Pädagogischen Nationalbibliothek Dänemark, der Forschungsstelle Historische Bildmedien des Lehrstuhls für Allgemeine Erziehungswissenschaften, Universität Würzburg und des Nationalmuseums für Unterricht in Rotterdam.

In einer Datenbank finden Sie zu jedem erfassten Schulwandbild Informationen über das Motiv und den Ort der dargestellten Szenen, historische Daten und Informationen zum Verlag des Wandbildes, seine Nutzung im schulischen Unterricht sowie Angaben zum Illustrator/ Zeichner etc.

Eine tolle Materialsammlung für den Geschichtsunterricht. Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall!

Geocaching und Google Maps

Durch den gemeinsamen Workshop mit Jöran Muuß-Merholz auf der Tagung httpasts://digitalmemoryonthenet der Bundeszentrale für politische Bildung ist mir klar geworden, dass sich Geocaching auch für schulische Kontexte und speziell auch für den Geschichtsunterricht eignet. Geocaching muss hier nicht erneut erklärt werden. Eine gute Einführung findet sich auf den Seiten von Jöran ebenso wie Beispiele für den Einsatz von Geocaching in der historisch-politischen Bildung.

Angeregt durch den Vortrag habe ich überlegt, wie man Geocaching und Kartenarbeit im Geschichtsunterricht verbinden könnte. Nur gehört habe ich von einem Projekt aus den Niederlanden, wo Jugendliche mit Kopien alter Stadtpläne und GPS-fähigen Handys die Geschichte der Stadt erkunden (Wer weiß, um welches Projekt es sich dabei handelt? Vielleicht einen Link dazu hat? Ich wäre dankbar für Hinweise. Ich habe es bisher leider nicht finden können.)

Will man Geocaching und digitale Kartenarbeit im Unterricht miteinander verbinden, geht dies zum Beispiel mit zwei parallelen Klassen oder je einer Klasse in Mittel- und Oberstufe, bei denen in nahem zeitlichen Abstand ein ähnliches Thema ansteht. Alternativ ist auch die Zusammenarbeit mit einer Kollegin, einem Kollegen in einer entsprechenden Partnerklasse (nicht unbedingt derselben Schule) sein.

Ähnlich wie bei eTwinning-Projekten stellt Geocaching über die Orte eine Verbindung zur Lokal- bzw. Regionalgeschichte her, die aber idealerweise stets exemplarisch in einem größeren Kontext steht. Die erste Schülergruppe recherchiert Orte zu einem historischen Thema in ihrer Stadt oder Region, wählt diese aus (Frage der Relevanz für das Thema und die Gruppe!) und erarbeitet ein Multi-Cache mit z.B. der Aufgabe jeweils ein Foto zu machen, Informationen zu suchen und/oder Fragen zu beantworten.

Eine zweite Gruppe macht dann dieses Multi-Cache, eine Art digitale Schnitzeljagd, und verwendet die Informationen und Fotos, um damit eine eigene digitale Karte zu gestalten, die wiederum von anderen genutzt werden kann, z.B. zur Vorbereitung und Durchführung eigener Stadtrundgänge. Das Aufbereiten für das eigene Kartenprodukt wälzt die Inhalte um (zusammenfassen, um-/ausformulieren, Verbindungen herstellen usw.) und sichert sie damit. Außerdem werden sie so einer potentiell großen Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Idee zeigt eine mögliche, ich würde sagen, wahrscheinliche Entwicklung für die Arbeit mit digitalen Medien in Schule und (Geschichts-) Unterricht. Eine zunehmend wichtige Rolle werden mobile Endgeräte (Smartphones, Tablets) dabei spielen. Wie Alexander König in einem Gespräch vor kurzem zu Recht sagte: Es wird vor allem um die Einbindung der mobilen Endgeräte der Lernenden gehen. Hier wird an den meisten Schulen noch viel Nach- und Umdenken nötig sein, da noch weithin „Handyverbote“ gelten oder neu erstellt werden und die schulische Infrastruktur aus Sicherheitsüberlegungen oft ein geschlossene ist.

Das Beispiel des Geocaching verweist meines Erachtens auf eine grundlegende Entwicklung: Man „geht“ nicht mehr in den Computerraum und dort ins Internet, sondern Informationen sind mobil digital überall verfügbar. Sie sind nie losgelöst von der realen Welt, sondern stehen in enger Wechselwirkung. In Rückkopplungsschleifen erweitern die digital vor Ort verfügbaren Informationen meinen Blick auf und meine Deutung des realen Ortes, wobei ich aber auch fehlerhafte Informationen durch die Anschauung vor Ort korrigieren kann.

 Somit werden die Konzeption deutlich getrennter Räume von realer und digitaler Welt sinnvollerweise aufgehoben und neue Bildungsperspektiven sichtbar. Im Alltag ist diese scheinbare Trennung schon lange kaum mehr eine zu sein (Auto, TV usw.), während sie im Bildungsbereich auch räumlich (noch) aufrecht erhalten wird. Allerdings gibt es bereits einige Schul- und Klassenprojekte gibt, die mit individuellen Smartphones und Tablets arbeiten und das, wenn man den Berichten glauben darf, recht erfolgreich, siehe z.B. hier und hier.

Online-Spiele zum Selberbasteln

Auf classtools.net gibt es auf Englisch einige Online-Spiele, die man mit eigenen Inhalten füllen kann. Zum Ausprobieren habe ich mich bei der Zeitleiste von historicum.net bedient und die Daten in das Formular eingetragen. Das Ergebnis kann man hier sehen (und natürlich auch spielen). Die Seiten und Informationen sind auf Englisch. Das Beispiel ist so eingestellt, dass man zwischen den fünf möglichen Spielen wählen kann und auch die eingegebenen Daten lassen sich editieren. Beides kann beim Erstellen gesperrt werden, so dass ein Spiel vorgegeben ist und die eingegebenen Informationen nicht verändert werden können.

Die Spiele sind alle in einem Retro-Stil gehalten, der zumindest für mich einen gewissen Charme besitzt, für Schüler vermutlich weniger…  Die Spiele sind extrem schnell und einfach zu erstellen, können dauerhaft gespeichert und über eine URL den Lernern zur Verfügung gestellt werden. Alle Spielmodelle basieren auf reinen Wissensfragen: Abfragen und Zuordnen von Namen, Ereignissen oder Jahreszahlen. Damit sind die Einsatzmöglichkeiten für den Geschichtsunterricht sehr begrenzt. Aber warum nicht etwas Abwechslung in den Unterricht bringen?  Zur methodischen Auflockerung und inhaltlichen Wiederholung können diese Art Spiele auf jeden Fall mal eingesetzt werden.

Geschichte und digitale Medien auf der 7. iMedia

Die iMedia steht dieses Jahr unter dem Thema „Individuelle Lernwege“. Nachdem im letzten Jahr ein sehr breites Angebot für den Geschichtsunterricht auf der iMedia in Mainz zu finden war, fällt das fachspezifische Angebot für Geschichte dieses Jahr magerer aus. Nichtsdestotrotz gibt es neben vielen (insgesamt 141 verschiedene!) interessanten, in der Regel fächerübergreifenden auch einige Infoshops zur Arbeit mit digitalen Medien speziell im  Geschichtsunterricht:

Stephan Frisch: „Mit der interaktiven Geschichtswandkarte differenziert unterrichten“

Alexander König: „Binnendifferenzierung mit Moodle im Geschichtsunterricht“

Außerdem stelle ich das Projekt „classroom4.eu – Ein interaktives Schulbuch zur Kulturgeschichte Europas“ vor.

Mehr Infos zu den genannten Infoshops sowie des übrigen Angebots findet sich auf den Seiten der iMedia.

Die 7. iMedia findet am 24. Mai 2011 in Mainz statt. Eine Anmeldung ist unter der Veranstaltungsnummer 112080201 über Fortbildung-Online möglich.

 

 

Das Alte Ägypten in Schulbuch und Unterricht

Der Beitrag von Burkhard Backes und mir ist gerade auf Edumeres erschienen und dort als PDF downloadbar. Mit dem Artikel, der auf eine Diskussion hier im Blog zurückgeht, wollen wir auf Probleme aufmerksam machen, die wir in diesem Bereich aus unseren unterschiedlichen Perspektiven als Fachwissenschaftler bzw. Geschichtslehrer wahrnehmen. Wir sehen den Text als (hoffentlich anregenden) Diskussionsbeitrag und denken, dass eine weitere Diskussion, die die verschiedenen beteiligten Gruppen (Lehrer, Didaktiker, Ägyptologen und Schulbuchverlage) zusammenführt, wünschenswert notwendig ist. Wer mag, kann gerne die Kommentarfunktion des Blogs hier nutzen. Wir freuen uns über ergänzende Beobachtungen, Erfahrungen und (kritische) Rückmeldungen.

Buch & Tagung: Kulturkonflikte – Kulturbegegnungen

„Neue Impulse für die interkulturelle Geschichtsdidaktik“: Tagung 20./21. Mai 2011 in Berlin (Den Flyer zur Veranstaltung inklusive Programm gibt es hier als PDF.)

Ein im Hauptitel gleichnamiges Buch herausgegeben von Gisbert Gemein ist bei der Bundeszentrale für politische Bildung erschienen. Das Buch heißt im Gegensatz zur Tagung im Untertitel „Juden, Christen und Muslime in Geschichte und Gegenwart“.

Das Buch habe ich noch nicht gesehen, aber ob hier wirklich „neue“ Impulse für die Fachdidaktik gegeben werden, scheint mir angesichts des Tagungsprogramms zumindest fraglich. Allerdings können die Veröffentlichung und in kleinerem Umfang auch die Tagung dazu beitragen, die bestehende Kluft zwischen Theorie und Praxis des interkulturellen Geschichtslernens in der Schule zu verkleinern.

PS. Interessant übrigens, dass, obwohl die Diskussionspodien sehr heterogen besetzt sind, die universitäre Geschichtsdidaktik vollkommen fehlt.

Quellen im Geschichtsunterricht?

Geschichtsdidaktik und Geschichtsunterricht sind nur teilweise internationale verknüpft. Die Diskurse über Geschichte und Geschichtsunterricht sind weithin national geprägt. Euroclio und die International Society for History Didactics sind sicher Ausnahmen, die aber zumindest nach meiner Beobachtung bislang eher zu einem Austausch über die verschiedenen Diskurse und nicht zu einem gemeinsam führen. Blogs bieten auch hier das Potential zu  internationaler Vernetzung, und Diskussion, wenn auch durch die Wahl der Sprache wiederum der Rezeption und dem Austausch Grenzen gesetzt werden.

Auf jeden Fall mag es deutschsprachige Didaktiker und Lehrer erstaunen, dass man in Kanada über den Einsatz von Quellen im Geschichtsunterricht diskutiert, und zwar grundlegend.

Im Blog Teaching the past. A Blog about Teaching History in Canada hat Lindsay Gibson gerade in zwei Beiträgen (laut) darüber nachgedacht, welche Probleme und welche Vorteile der Einsatz von Quellen im Geschichtsunterricht mit sich bringt.

Überheblichkeit, i.S. eines, wir sind da schon viel weiter, ist hier m.E. nicht angebracht. Vielmehr können die dargebotenen Überlegungen dazu anregen, über die in der Praxis oft unreflektierte Selbstverständlichkeit des Quelleneinsatzes einmal nachzudenken.

Beobachtungen zum Thema Schülerfragen im Geschichtsunterricht

Mit seinem provokant überschriebenen Beitrag „Geschichtsunterricht ohne Geschichte“ (siehe unten) hat Holger Thünemann wichtige Fragen für Fachdidaktik und Unterrichtspraxis aufgeworfen. Er hält fest, dass Schüler im Unterricht „nur selten historische Fragen“ (S. 53) stellen. Von historischen Fragen kann nach Thünemann „nicht schon dann die Rede sein, wenn sie sich darauf beschränken, bestimmte ‚Fakten‘  der Vergangenheit in isolierter Weise feststellen zu wollen.“ (S. 51). Historische Fragen definiert er als Fragen nach Gründen, Folgen, damaliger Bedeutung, heutiger Relevanz und der Einschätzung eines Ereignisses, also als Fragen, die auf „historische Narrationen“ (ebd.) zielen.

Seine qualitativen empirischen Befunde besitzen zunächst keine Allgemeingültigkeit, sondern sind nur in Bezug auf die konkreten, von ihm untersuchten Unterrichtszusammenhänge gültig. Deshalb habe ich mich gefragt, welche Art Fragen eigentlich Schülerinnen und Schüler stellen, wenn man sie lässt bzw. explizit dazu auffordert.

Vor einigen Jahren habe ich mit einer 7. Klasse eine Unterrichtseinheit durchgeführt, in der die  Schüler als Abschluss der Reihe über das Alte Ägypten eigene Fragen formulieren sollten und diese in einem Chat einem Ägyptologen stellen konnten. Die Unterrichtseinheit ist hier auf lehrer-online ausführlich beschrieben.

Da in Rheinland-Pfalz der Geschichtsunterricht erst mit der 7. Klasse einsetzt und das Alte Ägypten nach wenigen Wochen thematisiert wird, ist eine Prägung der „Fragekompetenz“ der Schüler durch den bis dahin erfolgten Unterricht nicht gegeben. Die Schülerinnen und Schüler wurden ausdrücklich ermutigt, dem Experten Fragen zu stellen, die sie wirklich interessierten und die mich als Lehrer zudem fachlich überforderten (natürlich hätte ich auch nachschlagen können, aber darum geht es hier nicht…;)).

Ich habe mir das Chat-Protokoll noch einmal vorgenommen und mir die Fragen angeschaut, die die Schülerinnen und Schüler dem Ägyptologen im Chat gestellt haben. Sie hatten ihre Fragen in Kleingruppen vorbereitet. Vor dem Chat wurden die Fragen aller Gruppen im Plenum abgeglichen, um Dopplungen zu vermeiden. Ansonsten erfolgten kein Eingriff durch die Lehrkraft.

Stellvertretend für jede Gruppe in der Klasse war dann jeweils ein/e Schüler/in direkt am Chat beteiligt, um die Fragen seiner Gruppe dem Experten zu stellen. Zusätzlich zu den vorbereitenden Fragen finden sich im Protokoll spontane Nachfragen, die sich aus dem Verlauf des Gesprächs ergaben und entweder auf eine Präzisierung der Antwort oder auf ein besseres Verständnis zielten.

In der guten halben Stunde Chat wurden von den Schüler insgesamt 24 (!) verschiedene Fragen gestellt und von dem Experten beantworten. Davon bezogen sich sechs auf den Beruf des Ägyptologen und können deshalb hier außen vor gelassen werden.

Von den übrigen 18 Fragen zielen (nur) 9 auf  „Fakten“-Wissen (z.B. „Hatten die Ägypter überhaupt Haustiere?“ oder „Wie viele Pharaonen wurden bis jetzt gefunden?“). Die übrigen Fragen zielten auf Erklärung und beginnen alle mit „Warum“ bzw. „Wie kam es zu…“ und deuten auf ein im engeren Sinn historisches Interesse und Verständnis hin (so z.B. „Warum wurden für manche Pharaonen Pyramiden gebaut und für manche nicht?“ oder „Wie kam es zum Katzenkult?“ – das Thema (Haus-) Tiere war der Klasse ein sehr wichtiges Anliegen).

Natürlich sind diese Befunde zufällig. Sie zeigen aber dennoch exemplarisch,  dass Schüler, auch gerade jüngere, in der Lage sind, selbst historische Fragen zu formulieren. Macht man das Interesse und die Fragen der Lerner zum Ausgangspunkt des Unterrichts verändert sich die Rolle der Lehrkraft, die die Lernenden anleitet und ihnen hilft, Antworten auf ihre Fragen zu finden (und sei es wie im Beispiel, in dem man Experten befragt).

Aufgrund der z.T. verheerenden* empirischen Befunde zum Geschichtsunterricht scheint es nicht das schlechteste, die Schülerinnen und Schüler dazu zu ermutigen und anzuleiten, ihre eigenen Fragen an die Geschichte zu formulieren. Das Beispiel des Expertenchats zeigt, dass dies für Lehrer wie Lerner ein lohnendes Unterfangen sein kann.

* Wer keine Zeit oder Lust hat, einen Blick in die mittlerweile zahlreichen empirischen Studien zu werfen, setze sich bitte in einer x-beliebigen Pause in sein Lehrerzimmer und lausche den Klagegesängen der (Geschichts-) Kollegin y und des Kollegen z, die davon berichten, dass ihre Schüler wieder nichts gewusst und alles vergessen haben, usw. usf. Das reicht, quasi als schulische Alltagsempirie, auch 😉

—————-

Holger Thünemann, „Geschichtsunterricht ohne Geschichte? Überlegungen und empirische Befunde zu historischen Fragen im Geschichtsunterricht und im Schulgeschichtsbuch“, in:  Saskia Handro/Bernd Schönemann (Hg.), Geschichte und Sprache, Berlin 2010, S. 49–59.

Siehe auch ders., „Fragen im Geschichtsunterricht. Forschungsstand und Forschungsperspektiven“, in: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik 8 (2009), S. 115-124.