Webangebote zum Thema Geschichtslernen gesucht

Die Bundeszentrale für politische Bildung sucht Webangebote zum Thema Geschichtslernen, die in einer öffentlichen Liste gesammelt und online gestellt werden sollen. Vorschläge können per Mail eingereicht werden. Langfristig ist die Einrichtung einer entsprechenden Datenbank angedacht.

Hinweis von Thomas Spahn

—–

Update 1: Hier findet sich die entstehende Linkliste auf den Seiten der BpB.

Stellt sich die Frage, ob diese Liste mit wachsender Anzahl von Verlinkungen nicht schnell sehr lang und damit unübersichtlich wird? Wäre es nicht besser, die Links zu verschlagworten und damit die Linksammlung auch mit hoher Linkzahl nutzbar zu halten? Nun gut, eine Datenbank ist ja geplant. Aber was spricht eigentlich für eine Datenbank? Mir scheinen spontan die Möglichkeiten des Social Bookmarking zur Organisation und Weitergabe der Informationen angesichts der Masse der Webangebote, die man verlinken könnte, eigentlich einfacher und angebrachter. Oder kann mir jemand auf die Sprünge helfen, was die Vorteile einer Datenbank zur Sammlung und Präsentation von Links sind?

—–

Update 2: Nach langer Pause werden übrigens im Bereich „Lehren & Lernen“ auf historicum.net auf wieder Links gesammelt.  Bisher sind dort seit Neustart im September 2010 acht Webseiten, vor allem digitalen Quellen- und Textsammlungen, aufgeführt. Unter Link-Hints gibt es dort seit 2010 wieder Tipps mit kurzer Beschreibung der jeweiligen Seite, sortiert nach zeitlichem Eingang der Linkhinweise…

 

Geschichtsverstehen als sprachliche Übersetzungsleistung

Das schöne Wetter am Wochenende nutzend haben wir einen Ausflug zum Niederwalddenkmal oberhalb von Rüdesheim unternommen. Als Geschichtslehrer kann man (zumindest ich) an einem solchen Ort nur schwerlich abschalten, stattdessen sind die Ohren weit geöffnet für die vielen Gesprächsfetzen, die einen in der sonnigen Frühlingsluft so umschwirren.

Wir saßen auf den unteren Stufen, die von der Gedenkplatte (siehe Bild) hoch zum Monument führen. An uns vorbei läuft eine Frau, vielleicht Anfang 40, die sich mit ihrem Begleiter über die gerade gelesene Inschrift unterhält.

Dabei leistet sie im wahrsten Sinne des Wortes eine Übersetzungsleistung der Quellensprache in ihre eigene. Wir hören im Vorbeigehen nur einen Teil dessen, was sie sagt: „[…] des is zum Denke‘ an die Tote‘ un‘ fü‘ die heutije Jugend zum Nachmo‘. […]“

Da Sprache einen ganz wesentlichen Teil von Geschichtslernen und -verstehen ausmacht, ist es gut, dass sie stärker in das Blickfeld der Geschichtsdidaktik rückt. Ich bin immer noch fasziniert von der Art und Weise, wie die Frau sich den schwerfälligen Inschriftentext in ihrer eigenen Sprache verständlich gemacht hat. Am „Übersetzen“ der Quellensprache in eine den Schülerinnen und Schüler verständliche Form arbeiten Geschichtslehrer jeden Tag im Unterricht, meist allerdings die Lernenden auffordernd („Fasst den Text noch einmal zusammen!“ u.ä.) und nicht aus deren eigenen Verstehenswillen heraus.

Eine andere Übersetzungsleistung, die wir am Denkmal beobachtet haben, war nicht weniger interessant: So erklärte ein Deutscher einer vierköpfigen asiatischen Reisegruppe die einzelnen Elemente des Denkmals auf Englisch. Die Erklärungen waren kurz, aber die einzelnen Elemente wurden richtig identifiziert, umso überraschender war dann für mich seine Deutung der Germania-Statue: Das wäre „Germany“, das nach Frankreich blickte, mit dem man zuvor ja etwas „troubles“ gehabt hätte, aber der Blick zum Nachbarn sei dann bei Bau des Denkmals nach der Reichsgründung ein versöhnender und freundlichschaftlicher gewesen…

(die Ausstellung am Fuße des Denkmals schreibt, dass die Germania keineswegs nach Frankreich, sondern in den Rheingau blicke und den deutschen Lande die Kaiserkrone präsentiere, aber die Zielrichtung der Rheindenkmäler, wie auch in Koblenz, nach Frankreich ist tief verankert in den Köpfen)

Woher diese Umdeutung im Sinne einer deutsch-französischen Freundschaft kommt, durch den tatsächlichen Prozess nach dem 2. Weltkrieg oder einer gewollten positiven Selbstdarstellung bei den ausländischen Gästen, muss leider aufgrund der flüchtigen Beobachtung ungeklärt bleiben. Das lange Zitat aus der „Wacht am Rhein“ auf dem Denkmal fand jedenfalls bei der Erklärung keine Erwähnung…

Filmaufnahmen Eichmann-Prozess

Yad Vashem hat 50 Jahre nach dem Verfahren auf Youtube einen Kanal eingerichtet, in dem Videos des Prozesses, ingesamt mehr als 200 Stunden an Filmmaterial, auf Englisch zur Verfügung gestellt werden.

Hilfreiche Links zu Materialien finden sich in dem entsprechenden Wikipedia-Artikel.

Conflict history on Google Maps

Conflict history

Die Google Maps-Weltkarte ist mit einer Zeitleiste verbunden. Auf der Leiste lassen sich verschiedene Zeiträume einstellen. Entsprechend des gewählten Zeitfensters werden in einem Fenster Kriege mit den einzelnen Schlachten als Unterpunkten jeweils mit Name und Jahreszahl(en) angezeigt und auf einer Weltkarte lokalisiert. Die  Namen der Kriege und Schlachten sind nur auf Englisch verfügbar. Über den Button mit dem Ausrufezeichen sind zudem die entsprechenden Artikel in der englischsprachigen Wikipedia verlinkt. Die Karte  kann ein hilfreiches Werkzeug für  globalgeschichtliche Perspektiven im Geschichtsunterricht sein, nicht nur für den bilingualen Unterricht. So könnte man z.B. die ggf. unterschiedliche Namensgebung des Konfliktes im Deutschen und Englischen (z.B. Siebenjähriger Krieg – French-Indian War) thematisieren und hat auf der Karte zugleich die globale Dimension einzelner Konflikte visualisiert.

Online-Spiele zum Selberbasteln

Auf classtools.net gibt es auf Englisch einige Online-Spiele, die man mit eigenen Inhalten füllen kann. Zum Ausprobieren habe ich mich bei der Zeitleiste von historicum.net bedient und die Daten in das Formular eingetragen. Das Ergebnis kann man hier sehen (und natürlich auch spielen). Die Seiten und Informationen sind auf Englisch. Das Beispiel ist so eingestellt, dass man zwischen den fünf möglichen Spielen wählen kann und auch die eingegebenen Daten lassen sich editieren. Beides kann beim Erstellen gesperrt werden, so dass ein Spiel vorgegeben ist und die eingegebenen Informationen nicht verändert werden können.

Die Spiele sind alle in einem Retro-Stil gehalten, der zumindest für mich einen gewissen Charme besitzt, für Schüler vermutlich weniger…  Die Spiele sind extrem schnell und einfach zu erstellen, können dauerhaft gespeichert und über eine URL den Lernern zur Verfügung gestellt werden. Alle Spielmodelle basieren auf reinen Wissensfragen: Abfragen und Zuordnen von Namen, Ereignissen oder Jahreszahlen. Damit sind die Einsatzmöglichkeiten für den Geschichtsunterricht sehr begrenzt. Aber warum nicht etwas Abwechslung in den Unterricht bringen?  Zur methodischen Auflockerung und inhaltlichen Wiederholung können diese Art Spiele auf jeden Fall mal eingesetzt werden.

Remembering names & dates using rhyme and rap

Auch eine Art Geschichtsunterricht zu gestalten… gar nicht so schlecht, aber vor allem sehr unterhaltsam 😉

Der Behaltenseffekt, wenn Schüler selbst zur Wiederholung mit Namen und Daten einen eigenen Rap verfassen, dürfte in der Tat recht hoch liegen. Vielleicht wäre das wirklich mal eine schöne methodische Abwechslung für den Unterricht, die sicher viel Spaß macht und zugleich die besprochenen Inhalte wiederholt und festigt.

via @hodderhistory

Materialien zur jüdischen Geschichte

Ein paar Links zu hilfreichen Materialien, lesens- und in einem Fall hörenswerten Beiträgen finden sich hier zusammengestellt. Hinweise auf weitere gute Seiten im Netz sind herzlich willkommen!

Das Sammeln des Materials hat übrigens einen aktuellen und konkreten Anlass. Im Unterricht in einem  wirklich guten Oberstufenkurs haben wir das Thema „Juden im Mittelalter“ angesprochen. Dabei stellte sich heraus, dass die Schülerinnen und Schüler in der Tat einiges zum Holocaust wussten, auch Lektüren aus dem Deutschunterricht nennen konnten, ihnen aber ansonsten vor allem einfiel, dass die Juden ja immer Opfer und Verfolgte gewesen seien. Das habe an ihrem Reichtum und ihrer Arbeit als Geldverleiher gelegen. Das bei mir an der Schule eingeführte Buch für die Oberstufe ist hier leider auch nicht hilfreich, da zur jüdischen Geschichte fast nichts (zum Islam wirklich gar nichts! und ich frage mich, warum solche Bücher weiterhin zugelassen sind….?) enthalten ist und das wenige zum Teil die oben genannten Klischees transportiert. Wir werden das Thema jetzt eben mit anderen Materialien, von denen es ja im Internet gute und viele gibt, etwas intensiver bearbeiten.

 

Die europäische eTwinning-Konferenz und der Leitmedienwechsel in der Schule

Die letzten drei Tage war ich in Budapest auf der europäischen Jahreskonferenz von eTwinning. Für alle Leser, die eTwinning noch nicht kennen sollten, hier eine kurze Beschreibung:

eTwinning ist ein Programm der europäischen Union, in dem seit 2005 eine  Internetplattform für europäische Schulprojekte zur Verfügung gestellt wird. Es gibt eine Lehrerplattform, die sich in Form und Aussehen zunehmend sozialen Netzwerken annähert und den Austausch zwischen Lehrkräften aus ganz Europa sowie die Anbahnung von Projektpartnerschaften ermöglichen soll. Wer zumindest einen Partner aus einem der 31 teilnehmenden Länder (neben den 27 der EU auch noch Norwegen, Island, Kroatien sowie die Türkei) hat, bekommt zur Arbeit mit den Schülern einen „virtuellen Klassenraum“, den sogenannten Twinspace, zur Verfügung gestellt, der die gängigen digitalen Werkzeuge wie Wiki, Fotogalerie, Dateiablage, Forum, Chat etc. enthält. eTwinning ist ein europäisches Leuchtturmprojekt. Aktuell sind auf der Plattform fast 130.000 Lehrkräfte registriert.

Unter anderem im Nachklapp auf das 7. Educamp und die „Keine Bildung ohne Medien“-Konferenz und in Vorbereitung auf die re:publica XI, wird in einigen Blogs sowie auf Twitter gefragt und diskutiert, warum Lehrer kaum mit digitalen Medien arbeiten (viele Befragungen scheinen das ja zu belegen) und wie sich dies gegebenenfalls ändern ließe. Es geht natürlich nicht um das Einführen und die Anleitung im Gebrauch einzelner „Werkzeuge“, sondern um die Frage, wie Schule auf die Anforderungen eines  gesellschaftlichen Wandels hin zu einer digitalen Welt reagieren muss, der mit dem Leitmedienwechsel einhergeht und grundlegend den Umgang mit Informationen (deren Rezeption, Organisation und Produktion) verändert.

Daraus folgt, dass es auch nicht nur um eine Lernplattform, hier: eTwinning, geht. Ich finde es aber – und das ist mir tatsächlich erst dieses Wochenende in Budapest klar geworden -, erstaunlich, dass eTwinning im Unterricht in so vielen Ländern bei so unterschiedlichen Lehrkräften und Schulsystemen dermaßen erfolgreich ist. Eine zentrale Frage ist ja, wie man Veränderungen im (trägen) System Schule unterstützen und fördern kann: Durch vorbildliches Vorangehen und das Ausarbeiten und Publizieren von Praxisbeispielen? Durch Verbesserung der technischen Ausstattung? Durch Lehrerfortbildungen zu einzelnen „digitalen Werkzeugen“? Durch veränderte Rahmen-, Lehrplan- und Prüfungsvorgaben? Durch Arbeitsgruppen und Mediencurricula in den Schulen oder gar ein eigenes „Medien“-Fach? Dahinter stecken im Detail durchaus kontrovers diskutierte Fragen über den zu beschreitenden Weg. Sofern sie sich nicht gegenseitig ausschließen, spielen vermutlich die Faktoren alle zusammen und bieten nur gemeinsam sinnvolle Lösungsansätze. Offen bleibt jedoch, wie der Wandel in der Breite initiiert werden kann.

Von der erfolgreichen Implementierung digitaler Medienarbeit durch eTwinning in tausenden von europäischen Schulen lässt sich meines Erachtens etwas lernen. Warum machen so viele Lehrkräfte bei eTwinning mit? Die Antwort ist einfach: Weil es ihnen einen deutlichen, leicht erkennbaren Mehrwert für ihren (Fach-) Unterricht bringt. Oder um es anders zu sagen: Man muss die Lehrer offensichtlich da abholen, wo sie stehen 😉

Das klingt einfach, ist es aber nicht. Aber für eTwinning sind zehntausende Lehrkräfte bereit sich in Fortbildungen oder alleine zuhause vor dem Rechner, die nicht ganz einfache Handhabung der Plattform anzueignen. Die meisten wollen nicht mit eTwinning arbeiten, weil sie digitale Medien einsetzen wollen und sich fragen, was sie mit einer Lernplattform, einem Blog oder Wiki anfangen können, sondern weil sie mit eTwinning ihren Schüler über eTwinning authentische und zugleich sichere Kontakte zu Gleichaltrigen in anderen Ländern bieten können, mit denen die Schülerinnen und Schüler dann ihre Fremdsprachenkenntnisse anwenden, ihr Schul- und Alltagsleben vergleichen, unterschiedliche Sichtweisen und Arbeitsergebnisse austauschen und veröffentlichen können. Das ist für Schüler enorm motivierend, weil sie nicht für die Schule oder die Lehrkraft lernen, sondern mit Anwendungs-, Lebenswelt- und Gegenwartsbezug. Trotz des erhöhten Arbeitsaufwands wird eTwinning von den Lehrkräften als Bereicherung für den eigenen Unterricht und motivierend für die eigene berufliche Tätigkeit beschrieben.

Hinzu kommt aber noch etwas anderes und das scheint mir das eigentlich Spannende:

Am zweiten Tag der Konferenz gab es eine ganze Reihe von Workshops. Die meisten beschäftigten sich mit der Rolle von Schülern und Lehrern sowie den Grundlagen von Projektunterricht (daneben gab es Vorstellung von gelungenen und ausgezeichneten Projekten sowie einzelner Tools). Den Lesern dieses Blogs erzähle ich da nichts Neues: Wer mit einer Lernplattform und digitalen Werkzeugen arbeitet, braucht auch andere Formen des „Unterrichts“, veränderte Rollen von Lehrern und Lernern. Die Arbeit mit eTwinning oder anderen Lernplattformen lässt sich nicht in einen belehrenden Frontalunterricht „einbauen“ (der übrigens entsprechend der Schultraditionen in einigen europäischen Ländern viel stärker verankert ist als in Deutschland), sondern sie führt zu einer methodischen und inhaltlichen Öffnung von Unterricht, zu raum- und grenzüberschreitendem kollaborativen Arbeiten, was sich an den vielen dokumentierten eTwinning-Projekten ablesen lässt. Das gemeinsame Arbeiten auf der Lernplattformen tritt hier phasenweise an die Stelle des bisherigen Buchunterrichts. An die Stelle der Bücher tritt Kommunikation, Kollaboration und Produktion eigener „Contents“. Ausgehend von den europäischen Projekten setzen die Lehrkräfte in der Folge Lernplattformen und andere digitale Werkzeuge auch in anderen Unterrichtszusammenhängen ein. Sie werden selbstverständlicher Teil von Schule und Unterricht.

Was projekt- und prozessorientiertes Arbeiten ist, muss allerdings von vielen erst noch gelernt werden,  damit die Arbeit mit eTwinning gelingt. Die Lehrkraft nimmt sich zurück, wird zum Lernbegleiter, die Schüler rücken in den Mittelpunkt. Genau das wird europaweit in vielen eTwinning-Workshops und -konferenzen vermittelt. Der Ausgangspunkt aber, der die Bereitschaft zum Lernen, Umdenken und Verändern ausgelöst hat, war, und das scheint mir wichtig, nicht die Frage nach dem Einsatz von Technik  und Medien.

Die eingesetzten digitalen Werkzeuge sind erstmal Mittel zum Erreichen eines konkreten Zwecks. Dazu gibt es z.B. bei der Einführung des Buchdrucks ja durchaus historische Parallelen. Die daraus hervorgehende Kompetenz in der Handhabung und die Selbstverständlichkeit des Einsatzes digitaler Arbeitsmittel führt schrittweise zu einem grundlegenden Wandel des Unterrichts und in der Folge auch des Systems Schule. Ich vermute, dass vielen die Konsequenzen, die sich aus dem Einsatz der Plattform für den eigenen Unterricht ergeben (müssen), beim Einstieg in die Arbeit mit eTwinning gar nicht bewusst waren und erst die zunehmend positiven Erfahrungen und Rückmeldungen durch die Schüler zu einem grundlegenden Überdenken des eigenen Unterrichts geführt haben.

Bei entsprechendem Bedarf und Nachfrage in den Kollegien lässt sich übrigens beobachten, dass sich damit auch langsam aber stetig die Ausstattung der Schulen verbessert. Dies geschieht bei eTwinning nicht zuletzt über die Kombination mit Comenius-Projekten, in denen einzelnen Schule finanzielle Projektmittel zur Verfügung gestellt werden, aus denen sich Verbesserungen der Infrastruktur finanzieren lassen.

Ich denke, der Debatte in Deutschland würde es gut tun, nicht nur auf die sicherlich weiterhin vorhandenen Mängel und Defizite zu schauen, sondern auch auf solche, gerade in ihrer Breitenwirkung beeindruckenden, Erfolge zu schauen. Viele Schulen scheinen weiter zu sein, als man das aufgrund der publizierten Umfragen und der Diskussion über den Einsatz von Medien vermuten könnte…