Ein Artikel auf jetzt.de, der mich nachdenklich gestimmt hat. Vermutlich weil ich mich selbst darin wiedergefunden habe (übrigens auf beiden Seiten: heute als Geschichtslehrer, aber auch als Erstsemester, der dachte, an der Schule gelernt zu haben, selbst zu denken und kritisch zu bewerten und plötzlich vor allem auswendig lernen und reproduzieren musste) und dabei auch an meinen ersten LK- und Abiturjahrgang denken musste, von denen die ersten gerade mit dem Studium fertig werden.
Mir scheint es übrigens kein Zufall, dass es gerade ihr ehemaliger Geschichtslehrer ist, an den die Autorin ihren Brief richtet. Ich denke allerdings, und das wird beim Lesen des Artikels klar, nicht die Vorbereitung in der Schule ist hier falsch, insofern ist der Titel irreführend, sondern die Probleme liegen im Studien- und Prüfungsaufbau der Universitäten.
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