René Scheppler schreibt in seinem Blog, dass in bezug auf ICT Lehrer und Schüler „gemeinsam und auf Augenhöhe mit- und voneinander (…) lernen, wenn (sie) die sich ergebenen Chancen des Einsatzes von z.B. Web 2.0-Technologien im Unterricht erproben.“. Dem kann ich voll zustimmen. Viele Kollegen Lehrer haben Bedenken hinsichtlich des Einsatzes von Computern und Internet in ihrem Unterricht, weil ihnen die gewohnte methodische und didaktische Souveränität im Umgang damit fehlt. Entsprechende Module finden sich mittlerweile vielfach in der Lehrerausbildung, was bei mir vor ein paar Jahren leider noch nicht der Fall war… Darauf zu warten, dass dies flächendeckend angeboten wird und neue, ICT-geschulte Lehrer in die Schulen strömen, kann wohl keine Lösung sein. Deshalb muss es im Sinne des oben Zitierten darum gehen, Kollegen Mut zu machen, es einfach auszuprobieren und vor allem konkrete, fachbezogene Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen… Ansprechpartner können neben den Ausbildern an den Fachseminaren auch regionale Fachberater sowie sämtliche Kollegen in der Lehrerfortbildung sein, so dass irgendwann der ICT-Einsatz nicht mehr als etwas Zusätzliches angesehen, sondern zu einem selbstverständlichen Teil des fachlichen Methoden- und Medienrepertoires wird.
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